Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg

 

Eröffnung am 18.5.2017 um 19 Uhr

Ausstellung vom 19.5.–3.10.2017

Unsere neue Sonderausstellung im Schöneberg Museum beschäftigt sich mit der kolonialen Vergangenheit von Tempelhof und Schöneberg. Vor der Bildung von Groß-Berlin 1920 war Schöneberg eine eigenständige Stadt und Tempelhof eine Landgemeinde. An beiden Orten gab es Einrichtungen, Vereine und Initiativen, die die Kolonialpolitik aktiv unterstützten, trugen und flankierten. Hierzu gehörten die Kolonialausstellung in Friedenau 1907, die Botanische Zentralstelle für die Deutschen Kolonien und der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft.

Auch die Folgen der Kolonialpolitik und ihre langfristigen Auswirkungen werden in der Forschungswerkstatt thematisiert.

 

Begleitprogramm

Sonderführungen durch die Ausstellung

SO, 21.5. um 14:30 und 16:30 Uhr

Am 21. Mai 2017 ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!" feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.

Das Schöneberg Museum lädt herzlich dazu ein, unsere Ausstellungen zu entdecken und bei einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg“ mehr über diesen Aspekt der Stadtteilgeschichte zu erfahren.

Kolonialhistorischer Stadtspaziergang

SO 28.5. um 14 UHR
SO 11.6.  um 14 UHR

Wie kam das Usambaraveilchen nach Schöneberg? Was zeigte die Kolonialausstellung an der Rubensstraße? Weshalb gibt es eine „Kolonie Samoa“ in Schöneberg? Und wer legte die „Höllenmaschine ins Reichsentschädigungsamt“? Der Stadtspaziergang widmet sich der kolonialhistorischen Vergangenheit im Bezirk und macht (un)vergessene Geschichte wieder sichtbar.

mit Stefan Zollhauser
Treffpunkt: vor dem Haus am Kleistpark, Grunewaldstraße 6 – 7.